Wir zeigen Ihnen die schönsten Wanderungen
...und sind für Sie da bei Anreise, Abreise und Gepäcktransport...
Wandertipps...
Via Spluga: die spektakuläre 5-Tageswanderung auf alten Wegen www.viaspluga.com
Via Alpina: zu Fuss durch die Alpen...
www.via-alpina.com
Via Capricorn: die anspruchsvolle 3-Tageswanderung rund um die Steinbock-kolonie Safien-Rheinwald-Schams
www.capricorns.ch
Auszug aus den Wandervorschlägen von Viamala Ferien
Andeer - Bagnusch Sura - Cresta Ferrera - Ausserferrera
Trittsicherheit, etwas Ausdauer und gute Ausrüstung sind erforderlich.
Am Dorfplatz in Andeer 982 m, wo der achteckige Granitbrunnen von 1688 steht, starten wir zu unserer Wanderung. Vorerst geht es ca. hundert Meter über die Veia Pintga bis hin zum Wegweiser. Dann folgen wir der Strasse, die uns nach Survis und hinauf in den Lärchenwald leitet. Bei der Kreuzung eingangs Lärchenwald biegen wir links ab. Kurz nach dem Reservoir Pt. 1054 steht ein Wegweiser und hier beginnt der Ruinal-Waldpfad, welcher nach mehreren Kehren bei Pt. 1261 in den Tschera-Waldweg einmündet. Über diesen geht's weiter bergwärts durch den Gold la Tschera bis hinauf nach Bagnusch. Bei der Verzweigung Maiensäss Bagnusch/Alp Albin benutzen wir den Fussweg, welcher uns via Pro Cumegn nach Bagnusch Sura 1759 m bringt. Oberhalb Hütte und Stall beginnt ein schmaler Pfad, die sogenannte Senda di Iert, welche ein felsiges Gebiet durchquert. Vorsicht ist geboten. Auf einer Strecke von gut 50 m ist die durch eine Felspartie führende Route sehr ausgesetzt. Die abwechslungsreiche Wanderung bring uns durch den Gold la Hetta hin zur Aua Granda mit ihrem schönen Wasserfall, dann weiter zur Aua Pintga. Eindrücklich, wie dieser Bergbach in Kaskaden über die blanken Felsen rauscht. Bald ist Cresta Ferrera 1660 m erreicht. Auf dem flachen Hügel steht die schlichte romanische Kirche aus dem 12. Jh. Es handelt sich um die älteste Kirche des Ferreratales. Für den Abstieg nach Ausserferrera 130 m wählen wir den alten Fussweg über Manoess, dann im Zickzack hinab zur Kirche und ins Dorf.
Zillis - Donath - Fardün - Mathon - Lohn
Leichte Wanderung, gutes Schuhwerk.
Ausgangsort zur Dorfwanderung ist Zillis 945 m. Über die Verbindungsstrasse Schamserberg geht's vorerst bis zur Unterführung der A 13. Hier, kurz bevor sich der Ual da Suden mit dem Hinterrhein vereint, zweigen wir links in den Fussweg ab, der uns hinauf nach Donath 1043 m leitet.
Es ist empfehlenswert, einen kurzen Rundgang durch den Ort vorzunehmen. Nebst den bekannten Marchion Häusern aus dem 17. Jh., weist Donath weitere interessante und formschöne Gebäulichkeiten auf. Im Zentrum befindet sich die Ustreia Bavregn. Oberhalb des Dorfes an der Lokalstrasse, steht der Wegweiser, der uns auf den Fussweg nach Fardün aufmerksam macht. Durch eine für den Schamserberg typische Mulde gelangen wir hinauf zur Kirche. Inmitten grüner, saftiger Wiesen, steht an einem Abgrund der schlichte, weissgetünchte Bau aus dem 15. Jh.
Ab Fardün Pt. 1185 wählen wir für den Aufstieg nach Mathon 1527 m die Gemeindestrasse. Bei der St. Antoniuskirche unterhalb des Dorfes ist es lohnenswert, sich hinzusetzten, um die idyllische Rundsicht aufzunehmen. Hier an dieser Stelle hat der holländische Alpenmaler Jan Hackaert bereits um 1655 zwei ausserordentliche schöne Aussichten gezeichnet. Wer Lust verspürt, kann der Dorfkirche, einem reformierten Barockbau, einen Besuch abstatten. Die originelle Kleinorgel auf der buntbemalten Empore von 1825, das einzigartige Chorgestühl von 1729 und die Intarsienkanzel, gehören zu den Kostbarkeiten dieses Gotteshauses. Bei der Postautohaltestelle Mathon befindet sich auch ein Lebensmittelladen.
Links neben der St. Antoniuskirche leitet uns der Pfad hinab in ein sanftes Tobel, bewaldet mit majestätischen Lärchen. Das munter ins Tal plätschernde Bächlein überqueren wir mit einem sicheren Holzsteg. Ab Sur igl Clis wird der Weg breiter und es geht weiterhin leicht bergab bis zur nächsten Wegkreuzung. Hier zweigen wir links ab und erreichen via Stgeavs, nun wieder bergwärts die Verbindungsstrasse. Beim Bächlein folgen wird der markierten Route hinauf nach Lohn 1585 m.
Für die Kirche mit dem sonderbaren Baukörper haben ihre Erbauer den schönsten Flecken des Gemeindegebietes ausgewählt. Die Aussicht vom Kirchenhügel ist traumhaft.
Splügen - Fugschtwald - Surettaseen - Splügen
Einfache, reizvolle Wanderung. Gutes Schuhwerk erforderlich.
Ausgangspunkt zu unserer reizvollen Wanderung ist Splügen auf 1457 m, ein markantes Passdorf. Vor allem im alten Dorfteil, mit seinen herrschaftlichen Häusern, findet der volkskundlich interessierte manche Kostbarkeiten. Einen Besuch im Rheinwalder Talmuseum und in der reformierten Barockkirche sollte man nicht auslassen.
Wir verlassen das Dorf über die Splügenpassstrasse und zweigen in der ersten Kurve nach Osten ab. Durch den Fugschtwald 1824 m steigen wir hinauf bis zum Franzisch Grind, einem schönen Aussichtspunkt. Dann weiter bis zu Pt. 2066, wo sich unsere Aufstiegsroute mit dem Alpweg Obere Rhäzünscherhütte kreuzt. Ab hier geht's im Zickzack vorerst hinauf zum Unteren Surettasee 2193 m, dann zum Oberen Suretta- und Turrasee. Die Seehütte liegt auf 2272 m, ist aber nicht bewirtet. Auf diesem Hochplateau empfängt uns eine wohltuende, stille Atmosphäre inmitten einer sehr steinigen Bergwelt. Wenn sich die umliegenden Bergspitzen beginnend beim Seehorn bis hin zum Surettahorn im See spiegeln, wird unser Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Übrigens steht dem Wanderer ein Ruderboot zur Verfügung, welches er auf eigenes Risiko benutzen darf.
Der Abstieg erfolgt bis zu Pt. 2066 auf der gleichen Route. Hier benutzen wir den Alppfad, welcher links abzweigt und hinab zur Splügenpassstrasse führt. Ab Bodmastafel Pt. 1790 besteht die Möglichkeit, auf der im Jahre 2001 eröffneten Via Spluga ins Dorf zurückzukehren.
Innerferrera - Starlera - Plan - Gruoba - Avers-Cresta
Anspruchsvolle Tour für schwindelfreie Wanderer mit guter Ausrüstung.
Ab Innerferrera 1480 m wandern wir entlang der gut ausgebauten Naturstrasse, die vorerst durch einen Wald hinauf nach Bleis 1762 m führt. Dann geht's weiter über Wiesengelände mit einer zauberhaften Flora in das Maiensäss Starlera 1795 m. Viele Schamser behaupten, dass im Raume Starlera die schönsten und grössten Edelweisse des Tales blühen.
Wir folgen dem Wegweiser nach Tascheal und hinauf auf den Plan 1885 m. Bei Anzuatsch unter dem archaischen Massiv des Guggernülls, beginnt taleinwärts ein schmaler, teilweise ausgesetzter Pfad. Ehrfürchtig gleitet der Blick hinab in die Tiefe, wo sich die Averserstrasse ins Tal hineinschlängelt. Hin und wieder durchbricht das Dreiklanghorn des Postautos die wohltuende Stille. Wir steigen über die gut markierte Route kontinuierlich höher, vorbei an mächtigen Gesteinsbrocken und an einzelnen vom Sturm gezeichneten Arven bis hinauf zu Pt. 2121, Ober Bärg. Kurz danach erreichen wird eine Passage beim Felsband oberhalb Pt. 1920. Hier erfolgt ein kurzer Abstieg, um anschliessend unter den Felsbändern weiter in südöstlicher Richtung nach Obermacsur zu gelangen. Nach dem Wegweiser folgen einige steile Kurven, dann ein kurzes unwegsames Stück zwischen Felsen und Grashalden hinauf zum Umsetzer. Das letzte Teilstück von der Gruoba 2092 m bis nach Avers-Cresta ist besonders reizvoll und lässt sich ohne grosse Anstrengungen zurücklegen. Hier präsentiert sich das wundervolle Hochtal von seiner allerschönsten Seite. Vorbei an alten Walserhäusern und Ställen, hinweg über munter ins Tal plätschernde Bächlein erreichen wir das Tagesziel. Bei der Casolbachbrücke mündet der Pfad in die alte Averserstrasse und in wenigen Minuten ist Avers-Cresta 1960 m erreicht. Hier steht auf einem vorspringenden Felskopf die bekannte Edelweisskirche, vermutlich aus vorreformatorischer Zeit umgeben von einem einzigartigen Friedhof.
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Wir danken Viamala Ferien für die freundliche Unterstützung.